Stillen

Illustration zum Thema Milcheinschuss

Wie fühlt sich der Milcheinschuss an

Für jede stillende Person fühlt sich der Milcheinschuss anders an. Oft äußert er sich wie folgt:

Achtung: Bei hohem Fieber unbedingt eine*n Arzt*Ärztin aufsuchen.

Aus meiner Erfahrung: Mitunter hat sich der Milcheinschuss sowie die Milchbildung angefühlt, als wäre Sprudelwasser in meiner Brust. Irgendwie prickelnd.

Wann findet der Milcheinschuss statt

Nachdem die kalorienreiche Vormilch, das so genannte Kolostrum, das Kind in den ersten Tagen nach der Geburt ernährt, kommt es ab dem 2. bis 4. Tag zum Milcheinschuss. In manchen Fällen, wie nach einem Kaiserschnitt, kann es auch etwas länger dauern.

Tipp: Es ist wichtig, möglichst viel mit deinem Baby zu kuscheln und Stress zu vermeiden:

Welche Symptome bei Milcheinschuss

Der Milcheinschuss wird durch Abfallen des Östrogen- und Progesteronspiegels nach der Geburt ausgelöst. Dieser abrupte hormonelle Umschwung drückt auf die Stimmung. Darum heißt es auch, im Wochenbett fließt alles - Wochenfluss, Milch und Tränen.

Weitere Folgen sind:

Was hilft bei Beschwerden

Auch hier steht ganz oben: Vermeide Stress. Es geht beim Stillen um dich und dein Baby.

Dann folgt: Lass dir Zeit. Bis eure Stillbeziehung gefestigt ist, kann es locker 4 bis 6 Wochen dauern. Das ist ganz normal.

Tipp von mir: „Für die Brust hilft feuchte Wärme vor und Kühlen nach dem Stillen. MultiMam-Balsam und -Kompressen wirkt Wunder bei gereizten Brustwarzen.”

Wie hat sich der Milcheinschuss bei dir angefühlt

Quellen: Still-Lexikon, TK

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Illustration zum Thema Vasospasmus

Was ist ein Vasospasmus

Als Vasospasmus werden Gefäßkrämpfe in der Brustwarze bezeichnet.

Welche Symptome treten beim Vasospasmus auf

Typische Symptome eines Vasospasmus sind:

Wie treten die Symptome des Vasospasmus auf

Beim reaktiven Vasospasmus kommt es zu Beschwerden in nur einer Brust. Treten sie in beiden Brüsten auf, spricht man von RaynaudPhänomen oder RaynaudSyndrom.

Wann treten Vasospasmen auf

Vasospasmen direkt nach der Geburt sind selten. Typischerweise treten sie erst nach Tagen, Wochen oder auch mehreren Monaten auf.

Was sind die Auslöser von Vasospasmen

Wie wird ein Vasospasmus behandelt

Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Quelle: DHBW, Still-Lexikon, Frauenärzte im Netz

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Illustration zum Thema Muttermilch

Wie bildet sich Muttermilch

Muttermilch wird aus Blut gebildet. Genauer gesagt: Das Hormon Prolaktin entsteht im Gehirn und gelangt über das Blut in die Brust. Dort bewirkt es, dass sich in den Alveolen Muttermilch bildet.

Welche Phasen der Milchbildung gibt es

Die Milchbildung läuft in verschiedenen Phasen ab:

Milchbildungsphase 1, also die so genannte Laktogenese I, beinhaltet die Differenzierung der Brustdrüsen. Sie bereiten sich dabei hormonell auf die Produktion von Milch, genauer gesagt von Vormilch oder auch Kolostrum, vor. Dies geschieht etwa ab der 20. SSW.

In der Milchbildungsphase 2, oder auch Laktogenese II, geht es um die Bildung reifer Muttermilch. Die Phase beginnt mit der Geburt. Die Bildung der reifen Muttermilch wird nun vorbereitet. Bis diese das Kolostrum ablöst und ausschließlich reife Muttermilch gebildet wird, kann es 7 bis 14 Tage dauern.

In der Milchbildungsphase 3, also Laktogenese III, geht es darum, die Milchbildung aufrechtzuerhalten. Dies wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

Heißt: Die Milchmenge wird dadurch bestimmt, wie viel das Baby an der Brust saugt. Das Baby gibt den Takt vor, die Brust bildet die Milch, die benötigt wird. In den ersten sechs Monaten trinken Babys 700 bis 900 ml pro Tag. Dabei ist die Menge übrigens den gesamten Zeitraum gleich viel. Die Zusammensetzung der Milch aber verändert sich mit der Zeit.

Welchen Einfluss haben Lebensmittel auf die Zusammensetzung der Muttermilch

Lebensmittel wirken sich mit wenigen Ausnahmen tatsächlich so gut wie gar nicht auf Muttermilch aus. Dennoch: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig, damit die Mutter bei Kräften bleibt.

Tipp: Eine empfehlenswerte Seite rund ums Stillen ist übrigens stillenentdecken.

Quellen: Helios, MedLexi, Frauenärzte im Netz. Fotos: Unsplash