
Sollte ich meinem Umfeld den errechneten Geburtstermin verraten?
Diese Frage klingt erstmal seltsam. Wieso solltest du deinem Umfeld - deiner Familie, deinen Freund*innen - den Geburtstermin nicht verraten? Schließlich kannst du es selbst kaum erwarten und bist in freudiger Erwartung.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, das genaue Datum für dich und deine*n Partner*in zu behalten.
Wichtig für das Arbeitsumfeld
Es geht hier nur um das private Umfeld. Im Arbeitsumfeld muss der Termin natürlich kommuniziert werden, denn anhand dessen wird vorläufig die Elternzeit sowie der Mutterschutz berechnet.
Was du stattdessen sagen kannst
Du könntest deinem privaten Umfeld auch ein Datum als Geburtstermin nennen, das ein bis zwei Wochen nach dem errechneten Termin liegt. Vielleicht nennst du sogar nur einen ungefähren Zeitraum, wenn man dich nach dem Termin fragt.
Warum das entlasten kann
Zunächst einmal ist dein Baby keine Stoppuhr. Es kann früher, aber auch später als zum errechneten Termin kommen. Deine Schwangerschaft kann zudem zum Ende hin ganz schön aufreibend sein. Die körperliche Belastung nimmt zu, die Aufregung vor der Geburt und deine Nervosität ebenso. Das ist völlig normal.
Was jedoch auch normal ist: Je näher du dem errechneten Geburtstermin kommst, desto eher wird dein Umfeld dich fragen, ob du schon etwas merkst, ob das Baby schon da ist oder ob es bald kommt. Diese Fragen sind oft lieb gemeint und zeigen Interesse an dir und deinem Baby. Doch sie können am Ende der Schwangerschaft gleichzeitig unheimlich stressen.
Und das ist das, was werdende Mamas kurz vor der Geburt am wenigsten gebrauchen können. Sie sollten sich ganz auf sich und das Baby konzentrieren. Auf den großen Tag, der bevorsteht.
Am Ende entscheidest du
Überleg dir also, wie du damit umgehst. Das darfst allein du entscheiden. Denn es ist deine Schwangerschaft und du bringst das Baby zur Welt.
Denn, liebes Umfeld, es ist so: Wenn das Baby da ist, erfahrt ihr es ganz bestimmt.