Schwangerschaft

Illustration zum Thema Toxoplasmose in der Schwangerschaft

Toxoplasmose in der Schwangerschaft

Toxoplasmose ist eine meist harmlose Infektionskrankheit, die häufig ohne Beschwerden abläuft. Für Schwangere bzw. ungeborene Kinder kann sie aber gefährlich werden.

Wie wird Toxoplasmose übertragen

Sie wird durch den Parasiten Toxoplasma gondii ausgelöst. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt über

Wie merke ich, dass ich mich mit Toxoplasmose angesteckt habe

Die Inkubationszeit beträgt wenige Tage bis drei Wochen. Nur selten wird Toxoplasmose von Erkrankten selbst bemerkt. Meist verläuft die Infektion beschwerdefrei.

Welches Risiko stellt Toxoplasmose für das ungeborene Kind dar

Eine Infektion ist für das ungeborene Kind ein Risiko, wenn es sich bei der schwangeren Person um eine Erstinfektion handelt. Unbehandelt kann dies zu

Das ist davon abhängig, wann die Infektion auftritt und ob sie behandelt wird. Die Behandlung erfolgt über ein Antibiotikum sowie ggf. ein Medikament gegen Parasiten.

Wie oft kommt Toxoplasmose bei Schwangeren vor

Rund 40 Prozent aller Schwangeren haben sich bereits zuvor mit Toxoplasmose infiziert. Dadurch haben sie Antikörper gebildet und sind vor einer erneuten Infektion geschützt. Für das Baby besteht dann auch keine Gefahr.

Laut Schätzungen infizieren sich in Deutschland jährlich etwa tausend Babys im Mutterleib mit Toxoplasmose. Bei 775.000 Geburten pro Jahr (2021) ist die Zahl also relativ gering.

Du solltest also entspannt bleiben

Quellen: Statista, Igel-Monitor, RKI

Schwangerschaft

Illustration zum Thema Mutterpass

Wann bekommt man den Mutterpass

Man sollte meinen, dass der Mutterpass von allen Ärzt*innen immer zum gleichen Zeitpunkt einer Schwangerschaft ausgestellt wird. Doch dem ist nicht so. Laut der Seite Frauenärzte im Netz sollte „der Mutterpass vom Arzt so früh wie möglich ausgestellt und der werdenden Mutter ausgehändigt” werden. So früh wie möglich ist jedoch ein etwas schwammiger Begriff.

Meistens suchen Frauen die Frauenarzt-Praxis dann auf, wenn sie einen oder mehrere positive Schwangerschaftstests vorliegen haben. Das kann der Zeitpunkt sein, an dem auch der Mutterpass ausgestellt wird, etwa in der 8. Schwangerschaftswoche (SSW). Das ist der Moment, in dem man auch den Herzschlag des Embryos per Ultraschall zum ersten Mal hören kann.

Einige Ärzt*innen warten jedoch auch mal bis zur 12. SSW, bis sie den Mutterpass ausstellen. Das liegt daran, dass dann die so genannte kritische Zeit vorbei ist, in der eine Fehlgeburt noch häufiger eintreten kann, also praktisch mit Ende der ersten Trimesters.

Sei also nicht in Sorge, wenn du nicht beim ersten Arztbesuch direkt den Mutterpass mitbekommst.

Wann hast du deinen Mutterpass bekommen

Schwangerschaft

Illustration zum ersten Trimester

Was passiert im 1. Trimester

Das 1. Trimester ist eine aufregende Zeit. Denn in diesen ersten Wochen entscheidet sich, ob der Embryo, den man in sich trägt, zu einem gesunden Fötus heranwächst.

Wie lange dauert das 1. Trimester

Das 1. Trimester bezeichnet den Zeitraum einer Schwangerschaft von der 1. bis zur 12. Schwangerschaftswoche (SSW). Gezählt wird ab dem ersten Tag der letzten Periode. Das heißt, der Embryo und später der Fötus ist eigentlich immer zwei Wochen jünger, als in SSW gezählt wird.

Was passiert im 1. Trimester

Deine Hormone arbeiten jetzt auf Hochtouren! Das ist auch der Grund für verschiedene Beschwerden wie etwa Übelkeit. Hast du die SSW 12 einmal überstanden, ist die Schwangerschaft nun stabiler und das Risiko einer Fehlgeburt sehr viel geringer. Auch die Beschwerden werden nun besser.

Wie wächst das Baby im 1. Trimester

Übrigens: Man spricht bis zur 12. SSW von Embryo, danach wird dein wachsendes Baby als Fötus bezeichnet.

Quelle: Frauenärzte im Netz