Ernährung

Illustration zum Thema künstliche Farbstoffe in der Schwangerschaft

Künstliche Farbstoffe während der Schwangerschaft

Experten halten Produkte, die künstliche Farbstoffe enthalten, in der Schwangerschaft für problematisch. Sie stehen im Verdacht, beim ungeborenen Kind das Allergierisiko zu erhöhen.

Können künstliche Farbstoffe Allergien auslösen?

Um Produkte ansprechender zu gestalten, werden häufig künstliche Farbstoffe eingesetzt. Sie werden synthetisch hergestellt und einige davon stehen in Verdacht, Allergien auszulösen und krebserregend zu sein.

Es ist jedoch so, dass es keine zugelassenen Zusatzstoffe gibt, die eine gesundheitliche Gefahr darstellen. Zusatzstoffe sind ebenso streng geprüft wie Arzneimittel. Dabei wird sichergestellt, dass kein nachweislich gefährlicher oder krebserregender Zusatzstoff zugelassen wird.

Alle rund 320 in Deutschland zugelassenen Zusatzstoffe wurden auf gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft.

Empfindliche Personen können jedoch in seltenen Fällen auf bestimmte Zusatzstoffe mit allergieähnlichen Symptomen reagieren. Dazu zählen:

- tränende Augen

- Hautirritationen

- Juckreiz

Diese Reaktionen betreffen normalerweise nicht das Immunsystem, wie es bei echten Allergien der Fall ist. Deshalb werden sie als Pseudoallergien bezeichnet.

Empfindliche Personen können die in den Inhaltsstoffen angegebenen Farbstoffe einfach meiden. Gleiches gilt für Schwangere, denn frische und unverarbeitete Lebensmittel sollten ohnehin die erste Wahl sein.

Wichtig: Gerade bei Kindern sollte die Aufnahme einiger Zusatzstoffe begrenzt sein.

Welche Farbstoffe sind in Deutschland verboten?

Lebensmittel, die bestimmte künstliche Farbstoffe enthalten, müssen einen Warnhinweis auf der Packung tragen. Die Verbraucherzentrale rät durch einen roten Daumen vom Verzehr folgender Farbstoffe ab: E 102, E 104, E 110, E 122 bis E 129, E 142, E 150C, E 151, E 154 und E 155, E 173 und E 180.

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Illustration zum Thema Lakritze in der Schwangerschaft

Lakritze essen in der Schwangerschaft ist gefährlich für das Baby - Mythos oder Wahrheit

Lakritze. Manche können gar nichts mit ihr anfangen, andere lieben sie. Auch in der Schwangerschaft kann es passieren, dass es einem plötzlich nach Lakritze gelüstet. Doch darf man bedenkenlos zugreifen Eine Langzeitstudie aus Finnland kommt zu dem klaren Ergebnis: Nein.

Woraus besteht Lakritze

Lakritze wird aus Süßholzwurzeln hergestellt. Daher kommt ihr herb-süßlicher Geschmack. Darin enthalten ist auch die so genannte Glycyrrhizinsäure (GRA).

Sind die Inhaltsstoffe für Schwangere bedenklich

Der Verzehr von Lakritze in der Schwangerschaft kann nachhaltig die körperliche und kognitive Entwicklung deines Babys schädigen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Universität Helsinki. GRA hemmt demnach ein Enzym, das die Umwandlung von Cortisol in Cortison unterstützt. Der Verzehr von Lakritze erhöht also die Cortisol-Konzentration im Organismus des Babys.

Das kann Beeinträchtigungen der Hirnentwicklung zur Folge haben. Weiter kann es zu folgenden Entwicklungsstörungen kommen:

- eingeschränkter Wortschatz

- aggressives Verhalten

- geringerer IQ

- Konzentrationsstörungen

- schlechtes räumliches Vorstellungsvermögen

- bei Mädchen: frühere Pubertät und Übergewicht

- Lungenreifungsstörungen

Weitere Risiken für die Mutter* sind:

- erhöhter Blutdruck

- Risiko für Frühgeburten

Was sollten Schwangere beim Verzehr von Lakritze beachten

Es wird empfohlen, den Konsum von GRA auf unter 250 Milligramm pro Woche zu reduzieren. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte während der Schwangerschaft ganz darauf verzichten.

Übrigens: Laut Bundesinstitut für Risikobewertung kann der ständige Verzehr von Lakritze auch bei Nicht-Schwangeren drastische Folgen haben: Wer mehr als 200 Milligramm GRA oder 100 Gramm Lakritze pro Tag verzehrt, bei dem kann es zu einer Veränderung des Mineralstoffwechsels kommen.

Die Folge:

- erhöhter Blutdruck

- Wassereinlagerungen

- Muskelschwäche

Quellen: Ärzteblatt, Bundesinstitut für Risikobewertung, Rund ums Baby

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Illustration zum Thema Honig in der Schwangerschaft

Honig, Bienchen!

Honig galt schon im alten Ägypten sowie in China und Indien als flüssiges Gold und wurde zu allerlei medizinischen Zwecken angewendet. Er gilt als eins der ältesten Heilmittel der Welt.

Warum ist Honig so gesund

Auch heute gilt Honig als sehr gesund. Vor allem wird ihm heilende Wirkung bei Wundbehandlung und Infekten nachgesagt. Honig besteht zwar zu drei Viertel aus Frucht- und Traubenzucker sowie zu einem Fünftel aus Wasser, jedoch beinhaltet er auch Aminosäuren, Eiweiße, Enzyme, Vitamine und Mineralstoffe.

Vorsicht: Damit ist Honig zwar sehr gesund, aber auch sehr kalorienreich und lieber in Maßen zu genießen.

Darf ich Honig essen in der Schwangerschaft

Gegen den Verzehr oder auch die äußere Anwendung von Honig spricht während der Schwangerschaft nichts.

Im Gegenteil: In Maßen genossen, etwa im Tee oder Joghurt, wirkt er gegen Magenübersäuerung und nicht selten auch gegen das häufig in der Schwangerschaft auftretende Sodbrennen.

Zudem kann er die Durchblutung der Verdauungsorgane verbessern und somit gegen Verstopfung während der Schwangerschaft helfen. Auch in der Stillzeit darfst du Honig genießen.

Übrigens: Babys dagegen dürfen im ersten Lebensjahr keinen Honig probieren. Er kann Bakterien enthalten, die im Darm des Säuglings schwere Gifte ausscheiden, genannt Botulinumtoxin. Vermeide also den Kontakt deines Babys mit Honig.

Quelle: BR, NDR, Rund ums Baby, Kinderärzte im Netz

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Illustration zum Thema Ingwer gegen Übelkeit

Ingwer gegen Übelkeit

Vor allem während des ersten Trimesters kann vermehrt Schwangerschaftsübelkeit auftreten. Nicht selten ist diese auch mit Erbrechen verbunden.

Ingwer während der Schwangerschaft - ja oder nein

Die Gabe von Ingwer in der Frühschwangerschaft wird immer wieder diskutiert. Der Grund: Die zuständige Kommission der deutschen Arzneimittelzulassungsbehörde (BfArM) hat die Ingwerpflanze explizit als Kontraindikation zur Anwendung in der Schwangerschaft eingestuft.

Es gibt jedoch mittlerweile zahlreiche Studien, die die brechreizhemmende Wirksamkeit von Ingwer in der Schwangerschaft aufzeigen. Es wurde dabei gezeigt, dass maximal 1-2 Gramm Ingwer pro Tag die Schwangerschaftsübelkeit lindern, allerdings ohne dabei die Häufigkeit von Erbrechen zu reduzieren. Relevante Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet.

Was allerdings wichtig ist: Es gibt derzeit keine verlässlichen Aussagen zur Langzeitanwendung von Ingwer während der Schwangerschaft.

Ingwer kann leichte Formen von Schwangerschaftsübelkeit lindern. Eingenommen wird er am besten als Tee oder heißes Ingwerwasser.

Ganz wichtig: Die Anwendung bei 1-2 Gramm Ingwer pro Tag sollte zeitlich begrenzt für maximal zwei Wochen stattfinden. Für diesen Zeitraum ist eine mögliche Gefährdung für den Embryo nachweislich unbedenklich. Besprich es mit deinem Arzt*, wenn du dir unsicher bist, ob du Ingwer einnehmen darfst.

Tipp

Bei anhaltender Schwangerschaftsübelkeit können zudem unterstützende Maßnahmen zum Einsatz kommen:

- Akupunktur

- Akupressur

- homöopatische Mittel

Quelle: Hipp Fachkreise

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Illustration zum Thema Knabbern gegen Übelkeit

Knabbern gegen Übelkeit

Wenn dich Übelkeit während deiner Schwangerschaft plagt, kann es helfen, wenn du immer ein paar trockene Cracker dabei hast.

Sie können dir bei Anfällen von Übelkeit Erleichterung verschaffen.

Das liegt daran, dass die Übelkeit neben den hormonellen Schwankungen auch durch Kreislaufprobleme und einen niedrigen Blutzuckerspiegel verursacht werden kann. Hierbei kann dich schnell mal die Übelkeit packen.

Wenn du dann ein paar Salzbrezeln oder ähnliches griffbereit hast, kannst du dem flauen Gefühl ein wenig gegensteuern. Probier einfach aus, ob es dir hilft.

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Illustration zum Thema Essen für zwei in der Schwangerschaft

„Greif nur zu, du musst ja schließlich in der Schwangerschaft für zwei essen!“ Was ist dran an diesem Satz

Kalorienbedarf im 1. Trimester:

Während der ersten drei Monate benötigt eine Schwangere keine zusätzlichen Kalorien.

Kalorienbedarf im 2. Trimester:

Erst im zweiten Trimester dürfen es am Tag rund 250 Kalorien mehr sein, die der Körper an zusätzlicher Energie benötigt.

Kalorienbedarf im 3. Trimester:

Im letzten Schwangerschaftsdrittel benötigt die werdende Mama etwa 500 Kalorien pro Tag zusätzlich.

Essen für zwei Besser nicht!

Eine übermäßige Gewichtszunahme während der Schwangerschaft birgt Risiken für Mutter und Kind, etwa von Schwangerschaftsdiabetes. Diese zieht wiederum das Risiko einer Präeklampsie, auch Schwangerschaftsvergiftung, der Mutter nach sich. Für das Kind kann eine mütterliche Schwangerschaftsdiabetes ein hohes Gewicht bedeuten, was wiederum einen Kaiserschnitt oder Komplikationen bei der Geburt bedeuten kann. Der Spruch „Essen für zwei“ ist also überholt.

Die Devise lautet also: Qualität statt Quantität. Achte darauf, dass du ausgewogen und gesund isst und dir ab und zu auch mal was gönnst.

Quelle: Praxis Vita, Süddeutsche.de

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Illustration zum Thema Thunfisch in der Schwangerschaft

Sollte man während der Schwangerschaft Thunfisch essen

Hierbei gibt es zwei Aspekte zu beachten, die den Genuss von Thunfisch in der Schwangerschaft nicht empfehlenswert machen.

Roher Thunfisch ist tabu!

Roher Fisch sollte nicht auf deiner Speisekarte stehen, während du schwanger bist. Erhitzte und industriell verpackte Produkte, die Fisch enthalten, sind wie alle erhitzten Lebensmittel in der Schwangerschaft unbedenklich. Fisch wird Schwangeren an sich sogar empfohlen, weil er viele wichtige Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren enthält.

Allerdings gilt dies nicht für Thunfisch, denn…

… auf Thunfisch in der Schwangerschaft ist generell zu verzichten!

Dazu zählt auch erhitzter Thunfisch, wie etwa auf der Pizza oder Thunfisch aus der Dose.

Der Grund: Thunfisch ist mit Quecksilber, genauer Methylquecksilber belastet. Dies kann deinem Baby schaden, während der Schwangerschaft genauso wie zur Stillzeit. Du solltest also auch keinen Thunfisch essen, wenn du stillst. Bereits geringe Mengen an Methylquecksilber können für dein Baby zum Problem werden. „Methylquecksilber kann bei Ungeborenen und Säuglingen zu neuronalen Entwicklungsschäden führen, da es die Bluthirnschranke und die Plazenta passiert", warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Das Gift kann sich im Gehirn und anderen Organen einlagern, wodurch die Entwicklung deines Babys gehemmt wird.

Übrigens: Die Bestände im Mittelmeer sind schon lange überfischt. Manche Arten wie etwa der Thunfisch stehen kurz vor dem Aussterben, wie Studien zeigen. Es ist also an sich ohnehin besser, auf Thunfisch zu verzichten – ob schwanger oder nicht.

Tipp: Thun-Visch von Garden Gourmet ist eine vegane Alternative, die täuschend echt nach Thunfisch aus der Dose schmeckt. Superlecker!

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Praxisvita

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Illustration zum Thema Rohmilchkäse in der Schwangerschaft

Rohmilchkäse essen während der Schwangerschaft – ist das erlaubt

„Das ist einfach“, denkst du jetzt vielleicht. „Natürlich darf ich keine Rohmilchprodukte essen, wenn ich schwanger bin.“ Und damit hast du natürlich absolut recht.

Warum ist Rohmilch problematisch?

Rohmilch und daraus hergestellte Produkte können Keime wie Listerien enthalten. Für gesunde Erwachsene verläuft eine Infektion oft unauffällig oder nur mit leichten Beschwerden. In der Schwangerschaft kann sie für das ungeborene Baby jedoch gefährlich werden.

Woran erkennst du Rohmilchkäse?

Wenn abgepackte Produkte Rohmilch enthalten, muss das in Deutschland explizit auf dem Lebensmittel vermerkt sein. Die Produkte müssen dann mit der Angabe „mit Rohmilch hergestellt“ gekennzeichnet werden. Findest du keine derartige Kennzeichnung, kannst du davon ausgehen, dass der Käse aus wärmebehandelter Milch hergestellt wurde.

Gerade an Käsetheken oder im Restaurant ist Nachfragen sinnvoll, denn dort ist die Kennzeichnung für dich nicht immer direkt sichtbar. Besonders bei Weichkäse und Spezialitäten aus dem Ausland lohnt sich Vorsicht.

Fazit

Rohmilchkäse solltest du in der Schwangerschaft besser meiden. Käse aus pasteurisierter Milch ist dagegen in der Regel unproblematisch, wenn er frisch ist und hygienisch gelagert wurde.

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Illustration zum Thema Sushi in der Schwangerschaft

Sushi während der Schwangerschaft – ja oder nein

Roher Fisch sollte in der Schwangerschaft gemieden werden, weil er Listerien enthalten kann.

Was ist bei klassischem Sushi das Problem?

Roher Fisch sollte in der Schwangerschaft gemieden werden, weil er Listerien, andere Keime oder Parasiten enthalten kann. Diese können für dich und dein Baby problematisch sein. Auch die Kühlkette spielt bei Sushi eine große Rolle.

Welche Varianten sind möglich?

Vegetarisches Sushi kann eine Alternative sein, wenn es frisch hergestellt wurde. Durchgegarter Fisch ist grundsätzlich erlaubt und sogar ein wertvoller Nährstofflieferant. Entscheidend ist, dass die Zutaten sauber verarbeitet und nicht lange ungekühlt gelagert wurden.

Vorsicht ist auch bei Sushi mit rohem Ei, nicht durchgegarten Meeresfrüchten oder unklaren Zutaten geboten. Gerade bei Lieferdiensten oder Buffets lässt sich die Frische schwer einschätzen.

Fazit

Sushi ist in der Schwangerschaft nicht pauschal tabu. Auf rohen Fisch solltest du jedoch verzichten und stattdessen auf vegetarische oder durchgegarte Varianten setzen.

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Illustration zum Thema Milcheis in der Schwangerschaft

Heiß auf Milcheis

Milcheis aus der Eisdiele ist nicht automatisch tabu. Wichtig ist vor allem, dass es hygienisch hergestellt und gelagert wurde.

Worauf kommt es beim Milcheis an?

Milcheis aus der Eisdiele ist nicht automatisch tabu. Wichtig ist vor allem, dass es hygienisch hergestellt und gelagert wurde. Eis sollte nicht angetaut sein, nicht stundenlang in der Wärme stehen und aus einer sauberen Theke stammen.

Welche Zutaten solltest du im Blick haben?

Frage im Zweifel nach, ob rohe Eier, Alkohol oder nicht erhitzte Milch enthalten sind. Besonders bei hausgemachten Sorten, Tiramisu-Eis oder ungewöhnlichen Spezialsorten lohnt sich ein kurzer Check der Zutaten.

Auch Softeis ist nicht grundsätzlich verboten, aber nur dann sinnvoll, wenn du Vertrauen in die Hygiene des Betriebs hast. Dort können schlecht gereinigte Maschinen ein größeres Problem sein als das Eis selbst.

Fazit

Milcheis darfst du in der Schwangerschaft in der Regel essen. Entscheidend sind frische Zutaten, gute Kühlung und eine saubere Zubereitung.

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Illustration zum Thema Tacos in der Schwangerschaft

Schwanger Tacos essen – darf ich das

Dazu sehen wir uns einfach mal einzeln an, was in Tacos für gewöhnlich enthalten ist.

Welche Zutaten machen Tacos heikel?

Dazu sehen wir uns einfach mal einzeln an, was in Tacos für gewöhnlich enthalten ist. Problematisch können rohes Hackfleisch, nicht ganz durchgegartes Hähnchen, Rohmilchkäse oder ungewaschener Salat sein. Auch scharfe Salsas können bei empfindlichem Magen unangenehm werden, sind aber nicht grundsätzlich verboten.

Wann sind Tacos in Ordnung?

Wenn Fleisch und Bohnen gut erhitzt sind, Gemüse frisch gewaschen wurde und keine rohen Zutaten enthalten sind, spricht meist nichts gegen Tacos. Gerade selbstgemacht hast du die beste Kontrolle über die einzelnen Bestandteile.

Im Restaurant lohnt sich ein kurzer Blick auf die Füllung: Ist alles heiß serviert, wirkt das Gemüse frisch und sind die Saucen unbedenklich zusammengesetzt, kannst du deutlich entspannter essen.

Fazit

Wenn du alles, was in Tacos enthalten ist, gut verträgst, steht dem Verzehr also nichts im Weg. Entscheidend sind frische Zutaten und dass riskante Bestandteile gut gegart oder weggelassen werden.

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Illustration zum Thema Meeresfrüchte in der Schwangerschaft

Darf ich während der Schwangerschaft Meeresfrüchte essen

Prinzipiell gilt: Ja. Sogar unbedingt, denn sie enthalten viele wertvolle Nährstoffe.

Warum sind Meeresfrüchte grundsätzlich interessant?

Meeresfrüchte liefern Eiweiß, Jod, Selen und je nach Sorte auch Omega-3-Fettsäuren. Diese Nährstoffe sind in der Schwangerschaft grundsätzlich wertvoll. Entscheidend ist aber, wie frisch das Produkt ist und wie es zubereitet wird.

Worauf solltest du in der Schwangerschaft achten?

Rohe oder nur leicht gegarte Meeresfrüchte sollten gemieden werden. Sie müssen immer gut durcherhitzt und sehr frisch sein. Das gilt besonders für Muscheln, Garnelen, Austern oder gemischte Fischplatten, weil hier das Risiko für Keime und Magen-Darm-Infektionen erhöht sein kann.

Wenn du Meeresfrüchte essen möchtest, achte darauf, dass sie vollständig gegart sind und aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Gerade unterwegs oder im Restaurant ist Vorsicht sinnvoll, wenn du nicht genau einschätzen kannst, wie frisch die Ware ist.

Fazit

Gut durchgegarte Meeresfrüchte können in der Schwangerschaft auf dem Speiseplan stehen. Auf rohe, geräucherte oder fraglich frische Produkte solltest du dagegen lieber verzichten.

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Illustration zum Thema Eier in der Schwangerschaft

Eier essen in der Schwangerschaft – ja oder nein

Wenn dir Eier schmecken, greif zu. Doch beachte bitte einige Punkte dabei.

Wann sind Eier unproblematisch?

Wenn dir Eier schmecken, greif zu. Doch beachte bitte einige Punkte dabei. Gut durchgegarte Eier sind in der Schwangerschaft in der Regel unbedenklich und liefern unter anderem Eiweiß, Vitamin D und Cholin.

Wann solltest du vorsichtig sein?

Du solltest kein rohes oder nur weich gekochtes Ei essen. Erst ab einer Erhitzung von etwa 70 Grad Celsius für 10 Minuten werden Bakterien abgetötet. Vorsicht ist deshalb auch bei Desserts, Cremes, Mayonnaise oder Teigen geboten, die rohe Eier enthalten könnten.

Achte außerdem auf frische Eier, eine saubere Lagerung und darauf, dass Küchenutensilien nach Kontakt mit rohem Ei gut gereinigt werden. So reduzierst du das Risiko für Salmonellen zusätzlich.

Fazit

Eier sind in der Schwangerschaft erlaubt, solange sie vollständig durchgegart sind. Rohes oder halbgares Ei sollte dagegen lieber nicht auf dem Teller landen.

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Illustration zum Thema Mayonnaise in der Schwangerschaft

Mayonnaise essen während der Schwangerschaft – ja oder nein

Hier gibt es oft große Verwirrung und Verunsicherung. Daher also kurz und knapp:

Was darfst du schwanger essen?

Du darfst herkömmliche Industrie-Mayo essen, die du im Glas kaufen kannst. Sie sollte frisch und immer gekühlt sein, klar. Und sie sollte eben keine rohen Eier enthalten. Das ist bei gekaufter Mayonnaise aber selten der Fall, schließlich muss sie ja lange haltbar sein. Dafür werden pasteurisierte Eier verwendet und diese sind weitestgehend unbedenklich.

Übrigens: Auch die meisten Restaurants verwenden Industrie-Mayonnaise. Wenn du unsicher bist, frag einfach nach der Marke beziehungsweise ob die Mayo selbstgemacht ist.

Wann solltest du auf Mayo in der Schwangerschaft verzichten?

Wie schon geschrieben, solltest du in der Schwangerschaft die Finger von selbstgemachter Mayonnaise lassen. Sie enthält nämlich rohes Ei und ist daher wegen der Gefahr vor Salmonellen nicht zu empfehlen.

Das gleiche gilt übrigens für Cocktailsauce und alle anderen Soßen, in denen klassischerweise rohes Ei enthalten ist.

Wer ganz sicher sein will, der spricht immer einfach nochmal mit dem*der Frauenarzt*Frauenärztin.

Tipp: Es gibt richtig leckere, authentische vegane Mayonnaise. Probier die doch mal aus, zum Beispiel Vegan Mayo von Hellmann’s. Da kannst du dann ganz sicher sein, dass kein rohes Ei drin ist.

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Illustration zum Thema Milch in der Schwangerschaft

Milch trinken in der Schwangerschaft – was dabei zu beachten ist

Schwangere haben einen erhöhten Kalziumbedarf. Vor allem im dritten Trimester steigt dieser auf etwa 1.000 Milligramm täglich.

Es ist also wichtig, sich und das Baby in der Schwangerschaft gut mit Kalzium zu versorgen. Dies ist vermehrt in Milch zu finden. Durch Kalzium werden die Knochen deines Babys gestärkt.

Welche Nährstoffe enthält Milch?

Milch ist ein wertvoller Kalziumlieferant, da man durch nur 100 Milliliter Vollmilch 120 Milligramm des Mineralstoffs zu sich nehmen kann. Zudem hat eine kanadische Forschergruppe herausgefunden, dass es einen Zusammenhang zwischen Milch- und damit Vitamin-D-Aufnahme und Geburtsgewicht gibt. Die Auswertung der Daten hat ergeben, dass sich für jede täglich getrunkene Tasse Milch das Geburtsgewicht der Babys statistisch um 41 Gramm erhöhte.

Welche Milch ist in der Schwangerschaft tabu?

Du solltest in dieser Zeit auf Rohmilch und sämtliche Lebensmittel, die diese enthalten, verzichten. Denn Rohmilch kann Listerien enthalten, die für Schwangere und Ungeborene ein Risiko darstellen können. Greif stattdessen zu pasteurisierter, also erhitzter und ultrahocherhitzter Milch. Alle Lebensmittel, die aus Rohmilch hergestellt wurden, müssen gekennzeichnet sein. Auf verpackten Produkten steht dann der Hinweis „aus Rohmilch hergestellt“.

Übrigens: Für Neugeborene ist Kuhmilch nichts. Sie sollten sie im ganzen ersten Lebensjahr nicht trinken.

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Illustration zum Thema Apfelsaft in der Schwangerschaft

Apfelsaft & Alkoholgehalt

Enthält Apfelsaft wirklich Alkohol Tatsächlich enthalten alle Fruchtsäfte ein wenig Alkohol. Es handelt sich dabei jedoch um einen natürlichen Alkoholgehalt.

Enthält Apfelsaft wirklich Alkohol

Tatsächlich enthalten alle Fruchtsäfte ein wenig Alkohol. Es handelt sich dabei jedoch um einen natürlichen Alkoholgehalt. Dieser wird laut Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) als unbedenklich eingestuft. Der Grund: Er übersteigt so gut wie nie 0,3 Volumenprozent, also eine verschwindend geringe Menge.

Generell gilt: Auf Alkohol sollte in der Schwangerschaft komplett verzichtet werden, sonst droht dem Ungeborenen das Fetale Alkoholsyndrom (FAS).

Muss der geringe Alkoholgehalt in Apfelsaft gekennzeichnet werden

Nein. Laut Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung, genauer LMKV § 7b und Anlage 4, muss der Alkoholgehalt erst bei Getränken mit mehr als 1,2 Volumenprozent angegeben werden. In diesem Fall aber auch dann, wenn das Getränk als „alkoholfrei“ gekennzeichnet ist.

Wie viel Apfelsaft sollte man in der Schwangerschaft maximal trinken

Hinsichtlich seinem Alkoholgehalt spricht also nichts gegen Apfelsaft in der Schwangerschaft - wenn es nicht zu viel ist. Zudem sollte man Fruchtsaft hinsichtlich seines Zuckergehalts nur gemäßigt genießen. Laut WHO wird nämlich eine Zuckermenge pro Tag von höchstens 50 Gramm empfohlen - eher noch weniger. In 100 Millilitern Apfelsaft sind bereits 10 Gramm Zucker enthalten.

Hier gilt also: Auf die Menge kommt es an! Je mehr Apfelsaft man trinkt, desto höher ist natürlich auch der absolute Alkohol- sowie Zuckeranteil. Das Netzwerk „Gesund ins Leben“ empfiehlt Schwangeren, täglich etwa 1,5 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Hier ist es am besten, zu Wasser und ungesüßten Tees zu greifen. Wer gerne Fruchtsäfte trinkt, kann diese am besten mit Wasser verdünnen und als Schorle trinken. So bleibt der Fruchtgeschmack erhalten, die Kalorien sind überschaubar und zudem nimmt man ausreichend Flüssigkeit zu sich.

Quellen: Kompetenzzentrum für Ernährung, Netzwerk „Gesund ins Leben“, Apotheken-Umschau

Ernährung

Illustration zum Thema Aloe Vera in der Schwangerschaft

Aloe Vera in der Schwangerschaft: Unbedenklich oder tabu?

Diese Frage stellen sich viele Schwangere, die vor der Schwangerschaft für bessere Verdauung sowie Hautpflege Aloe-Vera-Saft oder -Gel verwendet haben.

Was ist Aloe Vera?

Der Aloe vera wird eine abführende, antibakterielle und antivirale Wirkung zugeschrieben. Die Aloe-Vera-Pflanze zählt zu den Affodillgewächsen oder auch Grasbaumgewächsen. Sie ist für ihren hohen Wasseranteil und ihre Fähigkeit bekannt, sich selbst zu heilen.

In welcher Form kann Aloe Vera genutzt werden?

Durch ihre heilende und kühlende Wirkung kommt sie als Inhaltsstoff in Pflegeprodukten, aber auch beispielsweise in Joghurt vor. Als Topfpflanze ist sie in vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken.

Sollten Schwangere Aloe Vera verwenden?

Für Schwangere ist die Pflanze zur Einnahme nicht geeignet. Weder Saft noch Kapseln sollten in der Schwangerschaft eingenommen werden. Denn Aloe Vera kann, gerade bei größeren Mengen, abführend wirken und zu Kontraindikationen führen, da die Durchblutung in den Organen, gerade auch im Unterleib, angeregt wird.

Äußerlich angewendet, etwa als Gel, ist Aloe Vera unbedenklich. Ein solches Gel kann auch wirksam bei Schwangerschaftsstreifen sein.

Fazit: „Auf die orale Anwendung von Aloe-Extrakten sollte in der Schwangerschaft verzichtet werden, die lokale Anwendung von Aloe-vera-Gel erscheint unproblematisch“, heißt es auf Embryotox.de.

Quellen: Embryotox, Plantura Garden, Rund ums Baby

Ernährung

Illustration zum Thema Kokosnuss und Kokosmilch in der Schwangerschaft

Kokosnuss & Kokosmilch

Ist der Genuss von Kokosnuss und Kokosmilch während der Schwangerschaft unbedenklich Absolut. Kokosmilch aus der Dose enthält viele Vitamine und Mineralstoffe.

Ist der Genuss von Kokosnuss und Kokosmilch während der Schwangerschaft unbedenklich?

Absolut. Kokosmilch aus der Dose enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Auch das Fruchtfleisch ist sehr nahrhaft. Du darfst also beides bedenkenlos genießen, wenn du schwanger bist.

Achtung: Nach Öffnen der Dose solltest du den Inhalt nicht länger als zwei bis drei Tage verzehren. Danach kann die Milch bereits schlecht sein.

Was ist an Kokosnuss und Kokosmilch so gesund?

Beides enthält viel Kalium und andere Nährstoffe, die für dein Baby und dich gesund sind. Bei Kokosmilch aus der Dose solltest du immer darauf achten, dass sie keine Zusatzstoffe wie etwa Zucker enthält.

Welche positiven Effekte hat der Verzehr von Kokos?

Die Milch kann dazu beitragen, deinen Blutzuckerspiegel zu regulieren. Damit ist sie auch geeignet, wenn du an Schwangerschaftsdiabetes leiden solltest. Sie enthält gesunde Ballaststoffe sowie Triglyceride: gesunde Fette, die der Körper schneller und einfacher in Energie umwandeln kann als Zucker. Zudem wird die Fettverbrennung gefördert. Kokosmilch ist damit eine gesunde Alternative zur Sahne.

Beachte aber: Der Fettgehalt von Kokosmilch ist deutlich höher als etwa der von Kuhmilch, also rund 24 Gramm auf 100 Milliliter. Hat Kuhmilch 1,5 bis 3,5 Prozent Fett, enthält Kokosmilch 20 Prozent.

Quellen: Helios Gesundheit, Rund ums Baby

Ernährung

Illustration zum Thema Salbei in der Schwangerschaft

Salbei während der Schwangerschaft - ja oder nein?

Salbei gehört zu den ältesten Heilpflanzen der Welt. Besonders beliebt wird er als Tee genossen, etwa mit einem Löffelchen Honig.

Wofür wird Salbeitee angewendet?

Anwendungsgebiete sind etwa bei Nervosität, Anspannung oder Stress. Salbeitee wird also beruhigende Wirkung nachgesagt.

Daneben soll er auch entkrampfend und anti-entzündlich wirken. Damit hilft er beispielsweise gut bei Magen- oder Menstruationsbeschwerden.

Darf Salbeitee während der Schwangerschaft getrunken werden?

Gegen mal eine Tasse Salbeitee ist an sich nichts auszusetzen. Dennoch: Salbeitee ist eigentlich nicht der Tee, zu dem Schwangere greifen sollten.

Weshalb sollte auf Salbeitee während der Schwangerschaft weitestgehend verzichtet werden?

Der Grund dafür sind die Inhaltsstoffe des Salbeitees. Er enthält verschiedene ätherische Öle: Gerbsäuren (auch Tannine genannt) und Thujon.

Diese können sich negativ auf dich und das Baby auswirken, denn die Gerbsäuren können die Gebärmutter stimulieren. Dadurch zieht sie sich zusammen. Es kann zu frühzeitigen Wehen kommen. Im schlimmsten Fall kann es zur Fehlgeburt kommen.

Thujon ist ein Nervengift. Doch keine Sorge: Bis dies ein Risiko darstellt, muss man es in sehr hohen Dosen zu sich nehmen. Vorsichtig solltest du trotzdem sein.

Welche Alternativen zu Salbeitee gibt es für Schwangere?

Fencheltee, Kamillentee und Roiboostee sind mögliche Alternativen. Taste dich an Kräuter jeglicher Art erst einmal heran und schaue, wie du sie verträgst. Besprich dies im Zweifel auch immer erst mit der*dem Ärzt*in.

Quellen: Utopia, Apotheken-Umschau

Ernährung

Illustration zum Thema Kaffee in der Schwangerschaft

Erstmal einen Kaffee - doch ist er auch während der Schwangerschaft erlaubt?

Auch Schwangere wollen sich ab und zu mal eine Tasse Kaffee gönnen. Doch wie wirkt Koffein im Körper von Mutter und Kind?

Koffein gelangt zunächst einmal ins Blut der Mutter. Doch nicht nur das: Eine Schwangere verstoffwechselt Koffein deutlich langsamer. Bis zu 18 Stunden kann es dauern, bis etwa die Hälfte abgebaut ist.

Vom Blut der Mutter gelangt das Koffein über die Plazenta in den Organismus des Babys. Dieses braucht noch etwas länger als die Mutter, das Koffein abzubauen. Es kann sich also ansammeln. Das bedeutet: Wenn du eine Tasse Kaffee trinkst, kommt das Koffein mit etwas Verzögerung auch beim Kind an. Dies geschieht zudem noch in einer ähnlichen Konzentration.

Welche Risiken birgt zu viel Kaffee während der Schwangerschaft?

Neuere Studien lassen vermuten, dass Koffein Folgen beim Baby haben kann:

- Fettleibigkeit

- Verhaltensauffälligkeiten wie Hyperaktivität

- geringeres Geburtsgewicht durch schlechtere Durchblutung der Plazenta

- erhöhtes Risiko für Frühgeburt

Die Datenlage der Studien ist jedoch dünn, es liegen nicht genügend aussagekräftige Ergebnisse vor, die die Folgen von Koffein während der Schwangerschaft eindeutig belegen.

Wie viel Kaffee ist während der Schwangerschaft erlaubt?

Wer nun morgens, mittags und nachmittags Kaffee trinkt - oder auch andere koffeinhaltige Getränke -, der hat permanent Koffein im Blut, auch nachts.

Schwangere sollten sich deshalb daran halten, nicht mehr als 200 Milligramm Koffein pro Tag zu sich zu nehmen. Diesen Höchstwert hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit festgelegt. Hierbei kann man davon ausgehen, dass das Baby keinen Schaden davon trägt.

Dennoch gilt: Je weniger Koffein während der Schwangerschaft, desto besser.

Übrigens: Viele Schwangere haben zudem oftmals nicht das Verlangen nach Kaffee, häufig sogar regelrechten Ekel davor.

Ernährung

Illustration zum Thema alkoholfreies Bier in der Schwangerschaft

Darf ich während der Schwangerschaft alkoholfreies Bier trinken?

Gegen ein gelegentliches alkoholfreies Bierchen während der Schwangerschaft spricht erstmal nichts. Das gilt übrigens auch für andere alkoholfreie Alternativen, wie etwa Wein, Sekt oder Gin.

Aber enthält alkoholfreies Bier nicht doch einen geringen Anteil Alkohol?

Ja, das kann sein. Manche alkoholfreien Biere können noch geringe Mengen Alkohol enthalten. Dies ist auf dem Etikett ersichtlich: Nur, wenn dort von 0% die Rede ist, enthält das Bier wirklich keinen Alkohol. Daran können sich Schwangere halten.

Denn auf dem Etikett kann auch gar nichts vermerkt sein; das liegt dann daran, dass ein Alkoholgehalt unter 0,5 Volumenprozent nicht angegeben werden muss. Ein geringer Alkoholgehalt ist also beim Einkauf nicht gleich ersichtlich.

Was muss ich beim Konsum von alkoholfreiem Bier beachten?

Wer also sicher gehen will, der greift zu Bier mit explizit angegebenen 0%. Das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) empfiehlt zudem, auch von alkoholfreiem Bier mit bis zu 0,5% während der Schwangerschaft nur geringe Mengen zu konsumieren.

Übrigens: Alkoholfreies Bier wird oft zum Stillstart empfohlen, wenn die Mutter* scheinbar zu wenig Milch hat. Dies ist ein Trugschluss. Zum einen ist nicht nachgewiesen, dass Hefe die Milchbildung anregt. Zum anderen reduziert Alkohol die Milchbildung sogar - nur ein Grund, warum von Alkohol während der Stillzeit abzuraten ist.

Handelt es sich um alkoholfreies Bier mit 0,5%, spricht gegen ein gelegentliches Glas während der Stillzeit aber nichts. Das ist so viel Alkohol, wie auch etwa Apfelsaft enthält.

Ernährung

Illustration zum Thema Zimt in der Schwangerschaft

Zimt während der Schwangerschaft

Nur noch ein paar Wochen, dann beginnt auch schon die Adventszeit. Ob Weihnachtspunsch, Zimtsterne oder Spekulatius - Zimt ist wohl das Weihnachtsgewürz schlechthin.

Welche Wirkung hat Zimt?

Zimt wirkt wie ein natürliches Schmerzmittel: Der Körper reagiert darauf mit der Ausschüttung von Prostaglandin, was die Muskeln entspannt.

Stimmt es, dass Zimt Wehen fördern kann?

Die entspannende Wirkung kann sich auch auf die Gebärmutter auswirken, weswegen Zimt auch Wehen auslösen kann. Zumindest in der Theorie. Wer Zimt jedoch in normalen Dosierungen in Lebensmitteln verzehrt, der wird damit keine Wehen auslösen können.

Zimt-Präparate sollten laut Bundesinstitut für Risikobewertung jedoch in der Schwangerschaft vermieden werden. In den Kapseln ist nämlich sowohl Cumarin als auch Zimtaldehyd enthalten. Vor allem Cumarin kommt auch in handelsüblichem Zimt vor. Es handelt sich um einen Aromastoff, der in höheren Konzentrationen in Zimtsorten vorkommt, die unter dem Begriff „Cassia-Zimt“ zusammengefasst werden. Wer also Zimt im Supermarkt kauft, der sollte darauf achten, dass es sich um Ceylon-Zimt handelt.

Wie viel Zimt löst Wehen aus?

Du müsstest ungefähr 250 Gramm reinen Zimt zu dir nehmen, um Wehen auszulösen beziehungsweise eine wehenfördernde Wirkung zu erzielen. Eine Packung Zimtsterne enthält jedoch lediglich etwa vier Gramm Zimt. 400 Gramm Spekulatius enthalten meist rund 1 Prozent Gewürze, darunter ist unter anderem auch Zimt enthalten. Also auch hier verschwindend geringe Mengen. Gleiches gilt für Weihnachtspunsch.

Wer also zur Adventszeit Lust auf etwas Zimt-Gebäck und Punsch hat und es nicht komplett übertreibt, der kann es sich gern und ohne Bedenken schmecken lassen.

Ernährung

Illustration zum Thema gelbes Obst und Gemüse in der Schwangerschaft

Her mit dem Gelb!

Die Farbe der Sonne ist gelb und dieses wirkt sich nachweislich positiv auf Körper und Seele aus. Gelbes Obst und Gemüse enthalten zudem überdurchschnittlich viel Vitamin C.

Die Farben Gelb sowie Orange und Rot in Obst und Gemüse werden durch Carotinoide verursacht. Diese gelten als Antioxidantien, sollen das Immunsystem stärken und vorbeugend gegen Erkrankungen wirken.

Genauer gesagt ist Beta-Carotin, auch Provitamin A genannt, für die Gelb- bzw. Orangefärbung verantwortlich. Es handelt sich dabei um sekundäre und fettlösliche Pflanzenstoffe.

Übrigens: Diese können vom Körper in gegartem Zustand gut aufgenommen werden. Vitamin A sollte in natürlicher Form aufgenommen werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, Beta-Carotin in Nahrungsergänzungsmitteln nur mit großer Vorsicht einzusetzen.

Beta-Carotin bzw. Provitamin A kann im Körper in Vitamin A umgewandelt werden. In natürlicher Form kommt er vermehrt in folgenden gelben Lebensmitteln vor:

🍋 Zitrone

🍊 Grapefruit

🍍 Ananas

🥭 Mango

🍌 Banane

🌶 Gelbe Paprika

🥔 Kartoffel

🌽 Mais

🍑 Aprikose

🌈 Dennoch: Bunt ist gesund! Du solltest täglich einen Regenbogen aus Obst und Gemüse verzehren, also eine bunte Mischung verschiedener Obst- und Gemüsesorten. Das wirkt sich in jedem Alter und gerade während der Schwangerschaft positiv auf den Körper aus.

Ernährung

Illustration zum Thema Ernährung im Wochenbett

Ernährung im Wochenbett

Das Wochenbett meint die Zeit sechs bis acht Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit lernen sich Eltern und Baby kennen, während sich die Mutter von der Geburt erholen sollte.

Zum Heilungsprozess gehört eine gesunde Ernährung dazu, die keinen zusätzlichen Stress bedeutet.

Ausgewogen und kräftigend

Regelmäßige Mahlzeiten sind wichtig. Frauen, die stillen, brauchen etwa 500 Kalorien mehr am Tag.

Auf deinem Ernährungsplan sollten stehen:

- Viel Gemüse und Obst

- Fisch

- Milchprodukte

- Fleisch, gerade wenn du mit Eisenmangel zu kämpfen hattest

- Viel Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln

Mach's dir leicht

Trinken: Mache dir jeden Morgen eine große Kanne Tee, damit du den Tag über genug trinkst. Fencheltee bietet sich an. Ansonsten ist Mineralwasser das beste Getränk, gern auch gemischt mit Saft.

Essen: Drei große Mahlzeiten und zwei bis drei Zwischenmahlzeiten sollten auf deinem Plan stehen. Auch ein Rührei mit Feta und Brot erfüllt seinen Zweck, ist lecker und geht schnell.

Vorkochen und Einfrieren

Viele Frauen bereiten sich in der Schwangerschaft auf die Zeit im Wochenbett so vor, dass sie Essen vorbereiten und einfrieren:

- Tiefkühlgemüse-Vorrat anlegen

- Gemüsesuppen vorkochen und einfrieren

- Vollkornbrot in Scheiben schneiden und einfrieren

Lebensmittel bestellen

Einkaufen gehen kann mit Neugeborenem einschüchternd sein. Wie gut, dass es oft möglich ist, sich Lebensmittel nach Hause liefern zu lassen. Wenn dieser Service zur Verfügung steht, mach davon Gebrauch.

Supermärkte wie Rewe, Edeka oder Aldi liefern häufig, aber auch Lieferdienste wie Amazon Fresh, Flink oder Knuspr erfüllen ihren Zweck.

Essen vom Lieferservice

Klingt nach Pizza und Burger. Viele Restaurants liefern aber seit Corona auch frisches Essen, etwa Bowls, Salate oder Frühstück. Hellofresh bringt dir Kochboxen für ganze Mahlzeiten.

Essen von Besuch mitbringen lassen

Früher gab es den Brauch, frischgebackenen Eltern gekochte Speisen vor die Tür zu stellen. Lass diese Tradition wieder aufleben: Wann immer Besuch kommt, bitte ihn, gekochtes Essen mitzubringen.

Ernährung

Illustration zum Thema Zunehmen in der Schwangerschaft

Zunehmen in der Schwangerschaft - was ist zu beachten?

Essen für zwei während der Schwangerschaft ist eine veraltete Regel. Fakt ist, dass Schwangere nur rund zehn Prozent mehr Kalorien benötigen als davor.

Im ersten Trimester ist es kaum zusätzliche Energie, die benötigt wird. Erst im dritten Trimester sind es rund 250 Kalorien mehr pro Tag.

Eine ausgewogene Ernährung ist dagegen das A und O in der Schwangerschaft. Doch wie viel sollte eine Schwangere zunehmen? Das US-amerikanische Institute of Medicine hat hierzu Leitlinien herausgegeben. Daran orientieren sich Ärztinnen und Ärzte weltweit.

Das sind die offiziellen Empfehlungen

- Bei Untergewicht vor der Schwangerschaft, also einem Body-Mass-Index (BMI) unter 18,5: 12,5 bis 18 kg

- Bei Normalgewicht vor der Schwangerschaft, also einem BMI zwischen 18,5 und 24,9: 11,5 bis 16 kg

- Bei Übergewicht vor der Schwangerschaft, also einem BMI zwischen 25 und 29,9: 7 bis 11,5 kg

- Bei Adipositas vor der Schwangerschaft, also einem BMI über 30: 5 bis 9 kg

So errechnest du deinen BMI

Beispiel: Du bist 1,70 m groß und wiegst 65 kg.

1. Du rechnest Körpergröße mal Körpergröße: 1,70 m x 1,70 m = 2,89 m²

2. Du teilst dein Gewicht durch das Ergebnis: 65 kg : 2,89 = 22,49

Dein BMI beträgt also 22,5.

Ernährung

Illustration zum Thema Tee in der Schwangerschaft

Tea for two

Während der Schwangerschaft solltest du ausreichend Flüssigkeit zu dir nehmen. Zwei bis drei Liter pro Tag sollten es sein. Neben Wasser darfst du gerne zu Tee greifen.

Dies dient auch der Entspannung: Füße hochlegen, eine Tasse heißen Tee genießen und einfach mal abschalten. Dieses Ritual kannst du dir auch bewusst aneignen, um runterzukommen. Denn das ist während der Schwangerschaft sehr wichtig.

Der Genuss einiger Teesorten ist unbedenklich, sofern du sie nicht übermäßig zu dir nimmst. Von manchen Sorten dagegen solltest du während der Schwangerschaft ganz ablassen. Eine Übersicht:

Teemischungen für Schwangere sind bedenkenlos genießbar. Ebenso gilt Rooibostee als Tee der Wahl während der Schwangerschaft.

Gegen Übelkeit und Erbrechen

* Kamillentee

* Melissetee

* Pfefferminztee

Zur Entspannung

* Orangenblütentee

Entwässernde Wirkung

* Brennnesselkrauttee

* Schafgarbentee

* Löwenzahntee

* Birkenblättertee

Bei Verdauungsstörungen und Sodbrennen

* Fenchel-, Kümmel-, Anistee

Zur Muskelentspannung und Geburtsvorbereitung ab der 36. SSW

* Himbeerblättertee, ein bis zwei Tassen am Tag

Können in hoher Konzentration Wehen auslösen

* Rosmarintee

* Passionsblumentee

* Eisenkrauttee

* Süßholzwurzeltee

* Engelwurzwurzeltee

* Salbeitee

* Süßholztee

Geringer dosieren, da sie Koffein enthalten

* Grüner Tee

* Chaitee

* Schwarzer Tee

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Illustration zum Thema Fleisch in der Schwangerschaft

Fleisch. Well-done.

Warum ist nicht erhitztes Fleisch während der Schwangerschaft tabu? Für Schwangere ist rohes und wenig gegartes Fleisch an sich nicht bedenklich. In rohem Fleisch können aber Erreger der Toxoplasmose vorkommen.

Damit wird rohes Fleisch für das Ungeborene zum Risiko. Die Erreger schädigen nämlich die Gehirnentwicklung. In der Frauenarztpraxis kann regelmäßig ein Test auf Toxoplasmose vorgenommen werden. Er wird allerdings nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Zudem können auf rohem Fleisch auch Listerien enthalten sein. Wer also vor der Schwangerschaft bereits eine Toxoplasmose-Infektion hatte, ist zwar immun, sollte aber dennoch auf rohes Fleisch verzichten.

Das ist tabu

- Steak medium (rosa)

- Steak rare (blutig)

- Mett oder Mettwurst

- Teewurst

- Tatar

- Rohwurst

- rohe Pökelfleischwaren, z. B. Salami, Parmaschinken oder Lachsschinken

- Leber im ersten Schwangerschaftsdrittel, wegen Vitamin A

Das ist erlaubt

- gut durchgebratenes Fleisch

- gut gekochtes Fleisch

- Kochschinken

- Wurst, die bei der Produktion oder später erhitzt wurde, etwa Salami auf der Pizza

Ernährung

Illustration zum Thema Knoblauch in der Schwangerschaft

Knoblauch während der Schwangerschaft: Was du wissen musst

Darf Knoblauch während der Schwangerschaft verzehrt werden? Ja, darf er. Knoblauch ist sehr gesund und auch für dein Baby unbedenklich.

Man sagt Knoblauch eine heilende Wirkung nach. Er kann:

- den Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel senken,

- als natürliches Mittel gegen Pilz, z. B. auf den Nägeln, eingesetzt werden,

- bei Verdauungsbeschwerden wie etwa Durchfall oder Blähungen helfen.

Außerdem enthält Knoblauch viele Vitamine und Mineralstoffe und er kann sich positiv auf dein Immunsystem auswirken.

Welche Risiken hat Knoblauch in der Schwangerschaft?

Hier kommt das Aber: Achte darauf, dass du Knoblauch während der Schwangerschaft in Maßen genießt.

Das bedeutet, dass dem Verzehr an sich nichts im Wege steht, wenn du Knoblauch nicht wie einen Apfel am Stück isst oder jeden Tag große Mengen davon verzehrst. Wenn du ab und zu etwas Knoblauch zum Kochen, beispielsweise für eine leckere Pasta, verwendest, stellt dies kein Problem dar.

Bei Unsicherheit gilt wie immer: In der Frauenarztpraxis deines Vertrauens nachfragen.

Der Hintergrund für die Empfehlung eines maßvollen Konsums ist folgender: Seine blutverdünnende Wirkung kann sich bei Schwangeren nachteilig auswirken, weil dadurch das Blutungsrisiko erhöht sein kann.

Wann darf Knoblauch nicht konsumiert werden?

Bei Überempfindlichkeit gegen Knoblauch und bei Blutgerinnungsstörungen solltest du vom Verzehr absehen. Zudem sollten keine Knoblauchkapseln eingenommen werden, da hier die Dosierung während der Schwangerschaft zu hoch ist.

Ernährung

Illustration zum Thema Folsäure in Gemüse

Folsäure in Gemüse

Was ist Folsäure? Bei Folsäure handelt es sich um ein B-Vitamin. Der Körper kann dieses Vitamin nicht selbst herstellen. Daher musst du es über die Nahrung zuführen.

Hierbei wird zwischen natürlicher und synthetisch hergestellter Folsäure unterschieden.

Warum ist Folsäure in der Schwangerschaft so wichtig?

Eine Folsäure-Unterversorgung in der Schwangerschaft kann verschiedene ernsthafte Folgen für dein Baby haben:

- Fehlgeburten

- Frühgeburten

- Fehlbildungen

- Wachstumsverzögerungen

- geringes Geburtsgewicht

Daher wird dein Arzt dir während deiner Schwangerschaft stets die Einnahme von Folsäure-Präparaten empfehlen, um wirklich ausreichend für dich und dein Baby aufzunehmen. Folsäure sollte übrigens schon eingenommen werden, wenn du planst, schwanger zu werden.

Welches Gemüse enthält viel Folsäure?

🥗 grünes Blattgemüse: Spinat, Feldsalat

🥦 Broccoli

🥬 Kohl

🥒 Gurken

🍅 Tomaten

🫘 Hülsenfrüchte und Sojabohnen

🥔 Kartoffeln

🫑 Rote Paprika

Auch in Obst steckt viel Folsäure

🍒 Kirschen

🍓 Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren

🍇 Weintrauben

🥭 Mango

🥑 Avocado

Ernährung

Illustration zum Thema Verstopfung in der Schwangerschaft

Was hilft bei Verstopfung?

Bei Schwangeren stellt sich der Hormonhaushalt um. Dies sorgt unter anderem oftmals dafür, dass die Darmfunktion eingeschränkt ist, was zu Verstopfung führen kann. Bis zu 44 Prozent aller Schwangeren weltweit leiden darunter.

Durch bestimmte Maßnahmen können Beschwerden reduziert werden

🥦🥕 Ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung: Viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte unterstützen die Darmfunktion.

💧 Zum Start in den Tag ein lauwarmes Glas Wasser trinken und eingeweichte, getrocknete Pflaumen mit Haferflocken essen.

💦 Generell genug trinken: 2 bis 3 Liter Wasser oder ungesüßter Tee sollten es sein.

🤸🏻‍♀️ Viel Bewegung: Schwimmen oder Spaziergänge in schnellerem Tempo sind gut geeignet.

☕ Eine Tasse Kaffee kann Wunder wirken, solange du es nicht mit dem Koffein übertreibst, also maximal 200 Milligramm pro Tag.

🥣 Leinsamen und Flohsamen können ebenfalls hilfreich sein.

💊 Auch Magnesium unterstützt die Verdauung. Die Dosierung solltest du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen.

🍵 Sauerkraut und Sauerkrautsaft führen mild ab.

🍌 Bananen führen übrigens nicht zu Verstopfung. Dies ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Wenn Bananen reif sind, tragen sie zu einer gesunden und guten Verdauung bei. Nur unreife Bananen stopfen und sollten gemieden werden.

Wichtig

Von Abführmitteln, die stark reizen, wie etwa Rizinusöl, solltest du absehen. Die meisten sind für Schwangere nicht zugelassen.

Ernährung

Illustration zum Thema Himbeeren in der Schwangerschaft

Iss Himbeeren!

Himbeeren sind kleine gesunde Wunder und sollten während der Schwangerschaft unbedingt weit oben auf deinem Speiseplan stehen.

Warum sind Himbeeren so gesund?

Die Himbeere gilt nicht umsonst als „Pink Power“. Die zarten Beeren enthalten eine Vielzahl an Nährstoffen:

- Der Vitamin-C-Gehalt von Himbeeren ist beeindruckend: Bereits 150 Gramm decken ein Drittel des Tagesbedarfs ab.

- Himbeeren enthalten zudem viel Eisen. Dies ist gerade in der Schwangerschaft sehr wichtig für dich und dein Baby.

- Des Weiteren enthalten Himbeeren viel Kalzium und Magnesium, was beides zu gesunden Zähnen und Knochen beiträgt.

Was solltest du beim Verzehr von Himbeeren beachten?

Selbst wenn Himbeeren nicht zum Obst, sondern zu den Rosengewächsen zählen, solltest du sie natürlich ebenso gut waschen.

Dabei solltest du vorsichtig vorgehen: Statt sie abzuduschen, solltest du sie im Wasserbad abwaschen und anschließend abtropfen lassen. So erhalten sie ihren Geschmack und fallen zudem nicht aus ihrer Form.

Wichtig ist zudem, dass sich in der Schachtel keine verdorbene Beere befindet.

Ernährung

Illustration zum Thema Pfefferminze in der Schwangerschaft

Pfefferminze während der Schwangerschaft

Pfefferminze ist ein beliebtes Kraut für Tee. Doch auch sonst werden die ätherischen Öle der Minze gern bei verschiedenen Beschwerden verwendet.

Wozu kann Pfefferminze in der Schwangerschaft eingesetzt werden?

Die ätherischen Öle der Pfefferminze haben einen kühlenden Effekt. Pfefferminzroller für die Schläfe sind also das Mittel der Wahl bei Kopfschmerzen während der Schwangerschaft.

Pfefferminztee hilft zudem bei Verdauungsbeschwerden wie Magenschmerzen, Übelkeit oder Sodbrennen.

Auch bei Erkältungssymptomen wie Schnupfen und Kopfweh kann er hilfreich sein.

Ist der Genuss von Pfefferminze in der Schwangerschaft unbedenklich?

Ja, ist er. Ob als Tee oder als Roller: Greif ruhig auf die Wirkung der Pfefferminze zurück.

Welche Risiken bestehen bei übermäßigem Genuss von Pfefferminze während der Schwangerschaft?

Pfefferminze enthält Wirkstoffe, die in der Schwangerschaft die Gebärmutter stimulieren und somit Wehen auslösen können.

Dies gilt allerdings nur, wenn du sehr hohe Mengen an Pfefferminze konsumierst. Bei ein bis zwei Tassen Pfefferminztee am Tag kann sich diese schädliche Wirkung nicht entfalten.

Ernährung

Illustration zum Thema Salat in der Schwangerschaft

Warum solltest du Salat während deiner Schwangerschaft noch besser waschen als sonst?

Salat ist gesund und sollte während deiner Schwangerschaft oben auf dem Speiseplan stehen. Er enthält Ballaststoffe, Folsäure und Eisen, die gut für dich und dein Kind sind.

Wichtig ist aber, dass du den Salat sehr gut wäschst, denn er kann Listerien und Toxoplasmen enthalten, also die Auslöser für Listeriose und Toxoplasmose. Beides kann dein ungeborenes Kind gefährden.

Übrigens: Ob industrieller, abgepackter oder Bio-Salat - gut waschen solltest du ihn immer. Denn in der Verpackung können sich Keime und Bakterien besonders gut vermehren.

Wie wird Salat am besten gewaschen?

Eigentlich solltest du Salat genauso waschen, wie wenn du nicht schwanger bist. Beachte dabei am besten folgende Punkte:

- Zerteile den Salat in seine Blätter, falls noch nicht geschehen.

- Lege die Blätter in ein Sieb.

- Lass auf leichter Stufe kaltes oder lauwarmes Wasser darüber laufen. Heißes Wasser mag der Salat nicht so gern, er könnte davon matschig werden.

- Achte darauf, dass jedes Blatt genug Wasser abbekommt.

- Schüttel das Wasser ab, am besten in einer Salatschleuder. Es geht aber natürlich auch ohne.

- Wasche den Salat dann ein zweites Mal gründlich und schleudere ihn erneut gut durch.

- Reinigungsmittel braucht es nicht.

Ernährung

Illustration zum Thema Orangensaft in der Schwangerschaft

Fabelhaft, Orangensaft!

Orangensaft ist gesund und gerade für Schwangere eine gute Idee. Ob industriell oder frisch gepresst: Er ist reich an wichtigem Vitamin C und Folat, was dir und auch deinem Baby guttut.

Was solltest du beim Verzehr von Orangensaft beachten?

Ein gesünderes Getränk als frisch gepressten Orangensaft gibt es neben Wasser und ungesüßten Tees wohl kaum. Greife also gern mal zu einem Glas frisch gepressten Orangensaft.

Mehr als ein Glas am Tag muss es aber nicht sein, denn er enthält auch viel Zucker. Das solltest du beim Verzehr auf jeden Fall bedenken.

Übrigens: Was dich nicht beunruhigen sollte, ist die Berührung mit der Schale bei der Herstellung. Es herrschen hierzulande hohe Hygienestandards.

Wie viel Orangensaft pro Tag ist ideal?

Frisch gepresster Orangensaft enthält 400 bis 500 Milligramm Vitamin C pro Liter. Ein Glas Saft mit 200 bis 250 ml am Tag deckt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) die empfohlene Tagesmenge von 100 Milligramm Vitamin C ab.

Ernährung

Illustration zum Thema Döner in der Schwangerschaft

Dönerliebe

Heißhunger und Gelüste sind in der Schwangerschaft keine Seltenheit. Häufig darf es aufgrund eines erhöhten Eisenbedarfs auch öfter mal Fleisch sein. Der Döner ist dabei als leckere Fast-Food-Variante gern gesehen.

Wer sich ausgewogen ernährt, darf auch gern zugreifen.

Was ist in einem Döner enthalten?

Döner enthält an sich einige Zutaten, die durchaus gesund sind. Ein herkömmlicher Döner beinhaltet:

🥬 Blattsalat

🍅 Tomaten

⚪️🔴 Weiß- und Rotkohl

🧅 Zwiebeln

🍗🥩 Lammfleisch, manchmal auch Geflügelfleisch

🥖 Fladenbrot

🥫 Soße, etwa Tzatziki, Mayonnaise oder Chilisoße

Was solltest du beim Verzehr von Döner beachten?

Der Döner-Imbiss deiner Wahl sollte auf jeden Fall hygienisch einwandfrei arbeiten. Dazu gehören:

- frische Lebensmittel,

- Sauberkeit und

- gut durchgegartes Fleisch.

Dies ist wichtig, damit Erreger keine Chance haben. Restaurants unterliegen in Deutschland sehr hohen Hygienestandards, sodass dies meist gegeben sein sollte.

Zudem solltest du immer nachfragen, welche Zutaten in den Soßen enthalten sind. Ist rohes Ei dabei, solltest du besser zu einer anderen Soße greifen. Scharfes solltest du vermeiden, wenn du zu Sodbrennen neigst.

Ernährung

Illustration zum Thema Bockshornklee in Schwangerschaft und Stillzeit

Welche Wirkung hat Bockshornklee?

Bockshornklee ist eine Pflanze, deren Samen in Form von Tabletten eingenommen werden. Denn sie stecken voller gesunder Inhaltsstoffe:

- Vitamin A und B

- Schleimstoffe

- Eiweiße

- Öle

- Steroidsaponine

- Steroide

- Flavonoide

Wofür wird Bockshornklee eingesetzt?

Einsatzgebiete sind folgende:

- Senkung des Blutzuckerspiegels

- appetitanregend, etwa bei Magersucht

- verdauungsfördernd, etwa bei Magen-Darm-Beschwerden

- Hemmung von Entzündungen

- Anregung der Milchbildung in der Stillzeit

Ist Bockshornklee während der Schwangerschaft sinnvoll?

Für Schwangere ist Bockshornklee nicht geeignet. Er kann zu einer Fehlgeburt führen. Bockshornklee kann zu Kontraktionen der Gebärmutter führen, wenn man täglich davon isst.

Die Menge ist entscheidend. Mehrere Studien haben nachgewiesen, dass die tägliche Einnahme von Bockshornklee zu Wehen führen kann. Dies wiederum kann eine frühzeitige Geburt auslösen.

Übrigens: Bockshornklee wird manchmal eingesetzt, wenn der Geburtstermin bereits überschritten wurde, damit Wehen einsetzen.

Sollten Stillende Bockshornklee einnehmen?

Stillende profitieren von Bockshornklee. Er kann die Milchbildung anregen.

Vorsicht: Bockshornklee kann Nebenwirkungen haben. Magen-Darm-Beschwerden sind nicht unüblich. Wer zudem zu Allergien neigt, sollte aufmerksam bei der Einnahme sein.

Ernährung

Illustration zum Thema Zwiebeln in der Schwangerschaft

Zwiebel-Grübel

Sind Zwiebeln während der Schwangerschaft erlaubt? Die Antwort lautet: klar. Zwiebeln sind erlaubt, mehr noch: Sie sind sogar sehr gesund, für dich und auch für dein ungeborenes Kind.

Denn sie enthalten zahlreiche Nährstoffe:

- Mineralien

- Eisen

- Antioxidantien

- Kalzium

- Vitamin C

- Vitamin B6

- Folsäure

- Magnesium

- Kalium

Dabei ist es übrigens egal, ob du sie roh oder gekocht isst.

Worauf solltest du achten?

Voraussetzung dafür ist, dass du sie gut verträgst. Wenn dies nicht der Fall ist, können dich Beschwerden auch während der Schwangerschaft plagen, wie etwa:

- Sodbrennen

- Durchfall

- Blähungen

Diese Symptome können auch auftreten, wenn du Zwiebeln zwar verträgst, aber zu viel davon verzehrt hast.

Ernährung

Illustration zum Thema Vanilleeis in der Schwangerschaft

Vanilleeis

Langsam wird es wieder wärmer, der Frühling ist da und zum Sommer ist es nicht mehr weit. Die beste Zeit also für leckeres Eis.

Darf ich in der Schwangerschaft Milcheis essen?

Ihr müsst natürlich auch in der Schwangerschaft nicht auf Eis verzichten. Doch wer den Klassiker Vanilleeis gerne mag, der sollte ein paar Dinge beachten.

Was gibt es bei Vanilleeis besonders zu beachten?

Grundsätzlich solltet ihr vorsichtig bei Eis sein, das mit rohen Eiern hergestellt wurde. Das gilt meist für Eis, das selbstgemacht ist, also etwa in der Eisdiele.

Industriell hergestelltes Eis ist in dieser Hinsicht meist unbedenklich, da in den meisten Fällen kein rohes Ei verwendet wird. Im Zweifel einfach kurz die Zutaten checken.

Warum wird bei der Herstellung von Eis Ei verwendet?

Eigelb wirkt als Emulgator. Damit sorgt es dafür, dass sich die wasser- und fetthaltigen Zutaten vermischen und dieser Zustand auch bestehen bleibt, wenn tiefgekühltes Eis auftaut.

Bei industriell hergestelltem Eis greifen Firmen dafür statt auf rohes Ei oft auf andere Emulgatoren wie etwa Johannisbrotkernmehl zurück.

Warum ist rohes Ei in der Schwangerschaft eigentlich ein Problem?

Die Gefahr ist hierbei die Ansteckung mit Salmonellen. Steckt sich eine Schwangere damit an, kann es zu Durchfall, Erbrechen und Fieber kommen.

Dies kann in einzelnen Fällen zu einer Frühgeburt des Babys führen. Zudem kann sich dein Baby mit Salmonellen infizieren, wenn du zum Zeitpunkt der Geburt damit infiziert bist.

Wenn es euch aber sehr nach Vanilleeis von der Eisdiele gelüstet?

Fragt doch einfach nach, ob es mit rohem Ei gemacht wurde. So einfach ist das.

Ernährung

Illustration zum Thema grünes Gemüse in der Schwangerschaft

Grünes Gemüse während der Schwangerschaft

Grünes Gemüse ist reich an Magnesium und Folsäure, was besonders in der Schwangerschaft wichtig ist. Aber auch Vitamine sind in grünem Gemüse enthalten.

Wer also viel von diesem Gemüse isst, unterstützt die Aufnahme dieser Nährstoffe. Dennoch solltest du Folsäure-Präparate zu dir nehmen, sogar bereits bevor du schwanger wirst. Empfohlen wird etwa ein Monat im Voraus.

Warum ist Folsäure in der Schwangerschaft so wichtig?

Studien zeigen, dass so das Risiko einer Spina bifida, dem sogenannten Neuralrohrdefekt, durch die Einnahme von Folsäure gemindert wird.

Wie viel Folsäure sollten Schwangere pro Tag zu sich nehmen?

Am besten werden bis Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels 400 Mikrogramm als Supplement eingenommen. Der Bedarf steigt während der Schwangerschaft auf 550 Mikrogramm pro Tag.

Welches grüne Gemüse ist besonders nährreich?

Folgende Lebensmittel sind reich an Folsäure und vielen weiteren Nährstoffen:

Salat

Spinat

Zucchini

Brokkoli

Erbsen

Ernährung

Illustration zum Thema Rooibostee in der Schwangerschaft

Rooibostee olé

Rooibostee ist in der Regel sicher während der Schwangerschaft, da er koffeinfrei ist und nur geringe Mengen an Oxalsäure enthält.

Es ist jedoch immer eine gute Idee, mit deinem Arzt zu sprechen, bevor du neue Nahrungsmittel oder Getränke in deine Ernährung aufnimmst, um sicherzustellen, dass sie für deine spezielle Situation geeignet sind.

Warum ist Rooibostee während der Schwangerschaft gut?

✅ Natürliche koffeinfreie Option

✅ Enthält Antioxidantien

✅ Mineralstoffquelle, z. B. Eisen und Kalzium

✅ Hilft gegebenenfalls bei Verdauungsbeschwerden

✅ Kann hydratisierend wirken

✅ Beruhigende Wirkung auf das Nervensystem

Ernährung

Illustration zum Thema Obst und Gemüse mit oder ohne Schale

Schale oder ohne?

Obst und Gemüse können sowohl mit als auch ohne Schale gegessen werden, abhängig von der Sorte und den persönlichen Vorlieben. Die Schale enthält folgende wertvolle Nährstoffe:

Ballaststoffe: Die Schale von Obst und Gemüse enthält oft eine hohe Menge an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und zur Darmgesundheit beitragen.

Vitamine und Mineralstoffe: Viele wichtige Nährstoffe wie Vitamine, zum Beispiel Vitamin C in Orangenschalen, und Mineralstoffe wie Kalium in Kartoffelschalen sind in der Schale konzentriert.

Antioxidantien: Schalen sind oft reich an Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen und das Risiko von Krankheiten wie Krebs und Herzerkrankungen reduzieren können.

Geschmack und Textur: Die Schale kann den Geschmack und die Textur eines Gerichts verbessern, insbesondere bei Rezepten, die auf das Aroma und die Knusprigkeit der Schale angewiesen sind.

Reduzierte Lebensmittelverschwendung: Das Essen der Schale trägt zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung bei, da weniger Abfall entsteht. Das ist umweltfreundlicher.

Doch ist die Schale nicht oft mit Schadstoffen belastet?

Das Bundeszentrum für Ernährung schreibt dazu: „Viele schälen ihr Obst und Gemüse, weil sie zu viele Schadstoffe, Pestizide oder Rückstände befürchten, die sich im Schalenbereich sammeln können. Das ist bei in der Regel gut geprüfter Handelsware aber nicht notwendig. Sorgsame Lebensmittelhygiene sorgt hier ausreichend vor: Waschen, abreiben und eventuelle Schadstellen herausschneiden genügt. Wer möchte, kann natürlich auf Bio-Ware zurückgreifen, die nochmals besonderen Vorgaben unterliegen. Aber auch bei konventionellen Handelsprodukten gelten strenge Standards, die regelmäßig geprüft werden und als sicher gelten.“

Letztendlich hängt die Entscheidung, mit oder ohne Schale zu essen, von persönlichen Vorlieben, Zubereitungsmethoden und der Sorte ab.

Ernährung

Illustration zum Thema Burger in der Schwangerschaft

Burger essen während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten, da sie direkte Auswirkungen auf die Gesundheit des Babys hat. Burger sind nicht grundsätzlich verboten, aber es gibt einiges, was du beachten solltest.

Es ist sicher, Burger zu essen, solange das Fleisch gut durchgegart ist. So kannst du das Risiko von Lebensmittelinfektionen wie Listeriose oder Toxoplasmose minimieren.

Verarbeitetes Fleisch wie Hackfleisch sollte vollständig durchgekocht werden, um potenziell schädliche Bakterien abzutöten.

Aber Burger können auch reich an gesättigten Fettsäuren und Kalorien sein, was zu übermäßiger Gewichtszunahme führen kann.

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst und magerem Eiweiß ist während der Schwangerschaft empfehlenswert.

Wenn du Burger genießen möchtest, achte darauf, sie in Maßen zu essen und sie mit gesunden Beilagen zu kombinieren, um eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen. Es ist zudem ratsam, deinen Arzt oder eine Ernährungsberaterin für spezifische Empfehlungen zu konsultieren.

Ernährung

Illustration zum Thema rotes Obst und Gemüse in der Schwangerschaft

Rot & Gesund

Während der Schwangerschaft ist es wichtig, eine ausgewogene Ernährung zu sich zu nehmen, die reich an Nährstoffen ist. Rotes Gemüse und Obst können eine gute Quelle für verschiedene wichtige Nährstoffe sein:

Rote Paprika sind reich an Vitamin C, was wichtig ist, um das Immunsystem zu stärken und die Eisenaufnahme zu fördern.

Tomaten sind eine Quelle für Vitamin C, Kalium und das Antioxidans Lycopin, das die Zellen vor Schäden schützen kann.

Erdbeeren sind reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Folsäure, was während der Schwangerschaft besonders wichtig ist.

Himbeeren sind eine ausgezeichnete Quelle für Ballaststoffe, Vitamin C und verschiedene Antioxidantien.

Granatäpfel sind reich an Antioxidantien und können dazu beitragen, den Blutdruck zu regulieren.

Rote Beete enthält Eisen, Folsäure und Ballaststoffe, die für die Schwangerschaft von Vorteil sein können.

Kirschen sind reich an Vitamin C und Ballaststoffen und können auch zur Linderung von Entzündungen beitragen.

Wichtig

Denke immer daran, Obst und Gemüse gründlich zu waschen, bevor du es isst. Achte zudem darauf, dass alles frisch und hygienisch einwandfrei ist.

Ernährung

Illustration zum Thema Schokolade in Schwangerschaft und Stillzeit

Schoko Schoko!

Dürfen Schwangere Schokolade essen? Ja, du darfst Schokolade essen, wenn du schwanger bist, solange dies in Maßen erfolgt. Dunkle Schokolade kann sogar einige gesundheitliche Vorteile haben, aufgrund ihres höheren Kakaoanteils.

Auch während der Stillzeit ist moderater Schokoladenkonsum normalerweise unbedenklich.

Worauf solltest du achten?

Generell gilt: Während der Schwangerschaft ist es ratsam, auf Schokolade mit hohem Koffeingehalt oder Alkoholzusätzen zu verzichten.

Übermäßiger Zuckerkonsum sollte ebenfalls vermieden werden, um das Risiko von Schwangerschaftsdiabetes zu minimieren.

Zudem kann Schokolade zu Verstopfung führen, was ebenfalls ein Grund ist, sie nur in Maßen zu genießen.

Es ist jedoch ratsam, den Konsum von Süßigkeiten zu kontrollieren und sich an eine ausgewogene Ernährung zu halten. Im Zweifelsfall ist es immer ratsam, wenn du mit einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft sprichst.

Ernährung

Illustration zum Thema Rote Beete in der Schwangerschaft

Rote Beete in der Schwangerschaft

Rote Beete ist während der Schwangerschaft sehr gesund und bietet zahlreiche Vorteile.

Folsäure: Sie ist reich an Folsäure, einem wichtigen Vitamin, das zur Entwicklung des Neuralrohrs beim Baby beiträgt und Fehlbildungen wie Spina bifida vorbeugt.

Eisen: Rote Beete enthält Eisen, das die Blutbildung unterstützt und Schwangerschaftsanämie vorbeugen kann.

Ballaststoffe: Sie fördern die Verdauung und helfen gegen Verstopfung, die häufig in der Schwangerschaft auftritt.

Antioxidantien: Sie helfen, Zellen zu schützen und Entzündungen zu reduzieren.

Nitrate: Sie unterstützen den Blutdruck und verbessern die Durchblutung.

Ernährung

Illustration zum Thema Smoothies in der Schwangerschaft

Smoothies in der Schwangerschaft

Smoothies können während der Schwangerschaft sowohl Vorteile bieten als auch Risiken bergen.

Welche Vorteile gibt es beim Verzehr von Smoothies?

Nährstoffreich: Selbstgemachte Smoothies können Vitamine und Mineralstoffe liefern, die für die Schwangerschaft wichtig sind, wie z. B. Folsäure, Vitamin C und Kalzium.

Leichter Verzehr: Sie bieten eine einfache Möglichkeit, Obst und Gemüse zu konsumieren, auch wenn der Appetit eingeschränkt ist.

Hydration: Smoothies helfen, den Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Und die Risiken?

Hoher Zuckergehalt: Fertige Smoothies enthalten oft viel Zucker, was zu ungesunden Blutzuckerschwankungen führen kann.

Lebensmittelhygiene: Bei nicht sachgemäßer Zubereitung oder Lagerung besteht ein erhöhtes Risiko für Lebensmittelinfektionen, z. B. durch Listerien oder Toxoplasmose.

Kaloriengehalt: Einige Smoothies sind sehr kalorienreich und können zu ungewollter Gewichtszunahme führen.

Fazit

Selbstgemachte Smoothies aus frischen, gut gewaschenen Zutaten sind also eine gesunde Wahl. Fertigprodukte sollten aufgrund von Zucker- und Konservierungsstoffen nur in Maßen konsumiert werden.

Ernährung

Illustration zum Thema Appetitlosigkeit in der Schwangerschaft

Appetitlosigkeit in der Schwangerschaft

Appetitlosigkeit in der Schwangerschaft ist ein häufiges Phänomen. Vor allem kommt sie in den ersten Monaten vor.

Was sind die Gründe für Appetitlosigkeit während der Schwangerschaft?

Hormonelle Veränderungen, insbesondere der Anstieg von hCG, also Humanes Choriongonadotropin, beeinflussen das Verdauungssystem und können Übelkeit sowie Appetitverlust auslösen.

Auch Progesteron trägt dazu bei, indem es den Magen-Darm-Trakt verlangsamt, was zu Völlegefühl und einem verminderten Hunger führen kann.

Stress und Angst, die durch die körperlichen und emotionalen Veränderungen während der Schwangerschaft verursacht werden, können ebenfalls Appetitlosigkeit fördern.

Was kann helfen?

Trotzdem ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, um dich und dein Baby ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen.

Kleinere, nährstoffreiche Mahlzeiten über den Tag verteilt, wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, können helfen, den Bedarf zu decken, ohne dass sich dein Magen zu voll anfühlt.

Flüssigkeitszufuhr, vor allem durch Wasser und Kräutertees, ist ebenfalls wichtig.

Sollten die Beschwerden länger anhalten oder zu Gewichtsverlust führen, ist es ratsam, Rücksprache mit deiner Ärztin zu halten, um das Wohlbefinden von dir und deinem Baby sicherzustellen.

Ernährung

Illustration zum Thema Pizza in der Schwangerschaft

Pizza in der Schwangerschaft

Pizza ist in der Schwangerschaft grundsätzlich erlaubt. Sie ist sogar praktisch, solltest du mal Heißhunger auf Salami oder Ähnliches haben.

Denn die kannst du auf der Pizza, gut durchgebacken, bedenkenlos verzehren, während du ansonsten ja aufgrund von Listerien oder Toxoplasmose darauf verzichten solltest.

Noch besser: Statt fettiger oder roher Zutaten kannst du die Pizza mit frischen, gesunden Belägen wie Gemüse, Spinat oder Pilzen aufpeppen.

Wenn du süße Gelüste hast, kannst du eine Pizza mit Obst wie Ananas oder Feigen ausprobieren.

Mozzarella aus pasteurisierter Milch ist unbedenklich, während Rohmilchkäse vermieden werden sollte.

Wichtig

Pizza sollte immer frisch und heiß gegessen werden, um mögliche Keime abzutöten. So kannst du die Schwangerschaft ohne Sorgen genießen.

Ernährung

Illustration zum Thema Mandeln gegen Sodbrennen

Mandeln gegen Sodbrennen

Mandeln können gegen Sodbrennen hilfreich sein, da sie eine natürliche Quelle für Nahrungsfette sind, insbesondere für gesunde Fette wie ungesättigte Fettsäuren.

Die Fette in Mandeln können dazu beitragen, den pH-Wert im Magen zu erhöhen und den Druck im unteren Ösophagussphinkter, also dem Muskel zwischen Speiseröhre und Magen, zu reduzieren. Dies kann dazu beitragen, den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre zu reduzieren, was Sodbrennen verursacht.

In der Schwangerschaft kann Sodbrennen ein häufiges Problem sein, da die wachsende Gebärmutter den Magen zusammendrücken kann. Dadurch kann Magensäure leichter in die Speiseröhre gelangen.

Zusätzlich produziert der Körper während der Schwangerschaft vermehrt das Hormon Progesteron. Dies entspannt die Muskulatur des LES und kann dadurch ebenfalls zu Sodbrennen beitragen.

Mandeln sind eine gute Wahl für schwangere Frauen, um Sodbrennen zu lindern. Sie sind eine gesunde, nahrhafte Option, die in der Regel keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft hat.

Wichtig

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht jeder Körper gleich reagiert, und was für eine Person hilfreich sein kann, funktioniert möglicherweise nicht bei einer anderen. Wenn Sodbrennen während der Schwangerschaft ein ernstes Problem darstellt, ist es ratsam, mit einem Arzt zu sprechen, um die besten Möglichkeiten zur Linderung zu ermitteln.

Ernährung

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Joghurt in der Schwangerschaft

Joghurt ist in der Schwangerschaft ein echter Allrounder für dich. Er steckt voller Kalzium, das du jetzt besonders brauchst, für deine Knochen und vor allem für die gesunde Entwicklung deines Babys.

Auch das enthaltene Eiweiß hilft deinem Körper, all die Veränderungen gut zu meistern.

Tipp: Wenn du zu griechischem Joghurt greifst, bekommst du sogar noch eine extra Portion von allem.

Außerdem tun dir die Probiotika im Joghurt gut. Sie unterstützen deine Verdauung und stärken dein Immunsystem.

Worauf solltest du achten?

Wenn auf der Verpackung „aus Rohmilch“ oder „nicht pasteurisiert“ steht, solltest du diesen Joghurt meiden. Rohmilchprodukte können Listerien enthalten, Bakterien, die für dein Baby gefährlich sein können.

Am besten wählst du Naturjoghurt ohne Zucker und kombinierst ihn mit frischem Obst, Nüssen oder ein wenig Honig. So hast du einen leckeren, gesunden Snack, der dich und dein Baby rundum gut versorgt.

Ernährung

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Fertige Sandwiches in der Schwangerschaft - praktisch, aber auch sicher?

Im Alltag müssen Dinge schnell gehen, auch während der Schwangerschaft. Fertige Sandwiches aus dem Supermarkt oder vom Bäcker wirken da wie die perfekte Lösung. Doch so praktisch sie sind, lohnt sich ein genauer Blick auf mögliche Risiken.

Mögliche Risiken

1. Listeriose-Gefahr: Fertig belegte Sandwiches zählen zu den sogenannten verzehrfertigen Lebensmitteln. Werden sie nicht durchgehend ausreichend gekühlt oder zu lange gelagert, können sich Listerien vermehren. Eine Listeriose ist selten, kann in der Schwangerschaft jedoch schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind haben.

2. Rohe oder nicht durchgegarte Zutaten: Beläge wie roher Schinken, Salami oder nicht vollständig gegartes Fleisch bergen ein erhöhtes Risiko für Toxoplasmose oder andere Keime.

3. Rohmilchprodukte: Weichkäse aus Rohmilch, zum Beispiel bestimmter Camembert oder Brie, kann ebenfalls problematisch sein. Hier unbedingt auf den Hinweis „aus pasteurisierter Milch“ achten. An sich aber kein großes Problem, denn Rohmilchprodukte unterliegen in Deutschland der Kennzeichnungspflicht.

4. Lange Kühlketten und unklare Lagerdauer: Gerade bei Sandwiches aus Kühltheken ist nicht immer transparent, wie lange sie bereits dort liegen oder wie konsequent die Kühlkette eingehalten wurde.

Was ist die sichere Alternative?

Sandwiches frisch selbst zubereiten

Nur pasteurisierte Milchprodukte verwenden

Fleisch und Geflügel gut durchgegart verwenden

Auf rohen Fisch und Rohwurst verzichten

Frische Zutaten gründlich waschen

Gekaufte Sandwiches sofort verzehren und gut gekühlt transportieren

Fazit

Fertige Sandwiches sind nicht grundsätzlich verboten, aber während der Schwangerschaft sollte Sicherheit immer Vorrang vor Bequemlichkeit haben. Ein frisch zubereitetes Sandwich gibt nicht nur Kontrolle über die Zutaten, sondern auch ein besseres Gefühl.